Sonntag, 29. September 2019

Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte - Anne Freytag


Huhu!
Heute möchte ich meine Gedanken zu einem absoluten Herzensbuch - „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ von Anne Freytag - mit euch teilen.

Allgemeines zum Buch

Titel: Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte
Autor/in: Anne Freytag
Verlag: heyne fliegt
Genre: Jugendbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Preis: 16,00 €
ISBN: 978-3453271944
Hier könnt ihr es kaufen.

Inhalt

Rosa und Frank begegnen sich am anderen Ende der Welt. Durch Zufall oder weil es so sein soll. Sie sind sich ähnlich und doch grundverschieden – Rosa widersprüchlich, Frank ruhig. Zusammen sind sie nicht nur weniger allein, sondern ziemlich nah dran an vollständig. Sie beschließen, gemeinsam weiterzureisen und einen alten Camper zu kaufen. Doch dann taucht unerwartet Franks bester Freund David auf, und mit ihm ändert sich alles. Sind drei einer zu viel oder hat genau er noch gefehlt? Diese Frage stellt sich immer wieder, während sie zu dritt Tausende Kilometer durch Australiens unendliche Weite fahren, vor ihnen nur der Horizont, über ihnen nichts als Himmel und zwischen ihnen mehr, als Worte je beschreiben könnten.


Meine Gedanken zum Buch

Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag ist eines meiner liebsten Jugendbüchern, weshalb ich natürlich auch ihr neustes Buch lesen wollte. Gesagt, getan und für absolut wundervoll befunden!

In „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ begleitet der Leser Rosa und Frank, die sich weit weg von zu Hause in Australien begegnen. Die beiden verstehen sich direkt sehr gut und beschließen deshalb sich zusammen einen Camper zu kaufen, um gemeinsam durch Australien zu reisen. Als dann auch noch David, der beste Freund von Frank, auftaucht, erwartet die drei Jugendliche ein einzigartiger Roadtrip, bei dem auch die Gefühle nicht zu kurz kommen.

So stelle ich es mir vor, mit jemandem glücklich zu sein. Zu zweit allein, aber niemals einsam.“ - S. 46

Die Geschichte wird abwechselnd in sehr kurz gehaltenen Kapiteln aus der Sicht der drei Jugendlichen erzählt. Das ermöglicht dem Leser ein gutes Einfühlen in die Gedanken und Gefühlslage der Protagonisten, wodurch die Geschichte nochmal mehr Tiefgang erhält. Allerdings führt das stellenweise zu abrupten Handlungssprüngen, an die man sich jedoch relativ schnell gewöhnt.

Die Protagonisten haben mich alle auf ihre eigene Weise für sich einnehmen können. Frank ist ein sehr ruhiger und zurückhaltender Charakter, der viel in seinen eigenem Gedankenkarussell lebt. David ist hingegen sehr aufgeweckt und kostet jede Sekunde seines Lebens aus, ohne sich viele Gedanken zu machen. Rosa ist mir im Laufe der Geschichte besonders ans Herz gewachsen. Ich konnte mich sehr gut in ihre Gefühlswelt einfinden und mochte ihre Entwicklung sehr gerne.

Ich weiß nicht, ob ich jemals so gehalten wurde. So fest und genau richtig. Körperlich und seelisch, als wären er und ich dieselbe Person – und ich bei ihm richtig.“ - S. 138

Von der anbahnenden Dreiecksgeschichte zwischen den Protagonisten war ich beim Lesen des Klappentextes ziemlich abgeneigt, da dies meinen Lesegeschmack nicht trifft. Doch mein Vertrauen in Anne Freytags Geschick beim Umgang mit Wörtern hat hier überwogen und ich kann euch sagen: Diese Geschichte ist so viel anders als man es von solchen Geschichten erwartet, so viel authentischer, ehrlicher & ergreifender. Anne Freytag schreibt mit einer Ehrlichkeit über Gefühle, die einem beim Lesen eine Gänsehaut über dem ganzen Körper bereitet. Man ist regelrecht an die Geschichte gefesselt, da es sich so echt anfühlt. Als würde man neben den dreien stehen und ihre Geschichte am eigenen Leib miterleben. Die Autorin hat es hier mal wieder geschafft, mich mit jedem einzelnen Wort in ihren Bann zu ziehen. Hut ab vor diesem wahnsinnigen Schreibtalent.

Das Problem mit der Leere ist, dass sie sich nicht einfangen lässt. Ich kann sie weder beschreiben noch zeichnen. Weil ich zu tief in ihr drinsitze, ganz unten am Grund.“ - S.168

Dieses wundervolle Jugendbuch glänzt mit einem authentischen Schreibstil und stürzt den Leser in eine Achterbahn der Gefühle. Ich kann es euch nur ans Herz legen - lest es, erlebt es, fühlt es!


Über die Autorin

Anne Freytag hat International Management studiert und als Grafikdesignerin und Desktop-Publisherin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Erwachsenen- und All-Age-Romanen widmete. Für ihre ersten beiden Jugendbücher wurde die Autorin zwei Mal in Folge für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Für »Nicht weg und nicht da« wurde sie mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2018 in der Sparte Literatur ausgezeichnet. »Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte« ist ihr neuester Roman. Quelle

Fazit

Dieses berührende Jugendbuch erhält von mir 5 von 5 Sterne und ist eine absolute Herzensempfehlung von meiner Seite! 

 

Eure Laura

Sonntag, 28. Juli 2019

Hope Again - Mona Kasten


Huhu ihr lieben Büchermenschen und willkommen zu einer neuen Rezension hier auf meinem Blog. Heute möchte ich gerne meine Gedanken zu „Hope Again“ von Mona Kasten mit euch teilen.

Allgemeines zum Buch

Titel: Hope Again
Autor/in: Mona Kasten
Verlag: LYX
Genre: New Adult
Seitenanzahl: 480 Seiten
Preis: 12,90 €
ISBN: 978-3736308343
Hier könnt ihr es kaufen.

Inhalt

Sie wollte sich niemals verlieben - doch seine Worte verändern alles.

Everly Penn hatte nie vor, sich zu verlieben - schon gar nicht in ihren Dozenten. Doch Nolan Gates ist charmant, intelligent und sexy, und er ist der Einzige, bei dem Everly die dunklen Gedanken vergessen kann, die sie jede Nacht wachhalten. Je näher sie Nolan kennenlernt, desto intensiver wird die Verbindung zwischen ihnen - und desto mehr wünscht sich Everly, die unsichtbare Grenze, die sie voneinander trennt, zu überschreiten. Was sie nicht ahnt: Hinter Nolans lebensbejahender Art und seiner ansteckenden Begeisterung für Literatur verbirgt sich ein Geheimnis. Und dieses Geheimnis könnte ihre Liebe zerstören, bevor sie überhaupt begonnen hat...


Meine Gedanken zum Buch

Selten habe ich mich bei der Ankündigung eines neuen Buches so sehr gefreut wie es bei „Hope Again“ der Fall war. Die Again-Reihe von der zauberhaften Mona Kasten zählt zu meinen absoluten Favoriten im New Adult-Bereich. Ich habe alle Charaktere der Reihe so sehr in mein Herz geschlossen gehabt. Habe mit ihnen geweint, gelacht und eine unglaublich tolle Zeit gehabt. Mit einem lachenden und einem weinenden Augen habe ich dann „Feel Again“ beendet. Ich habe jede einzelne Seite davon wahnsinnig genossen, doch ich wollte Woodshill und diese tolle Clique einfach nicht verlassen. Man kann sich vorstellen, dass ich Luftsprünge vor Freude gemacht habe, als ich erfahren habe, dass es zwei weitere Bände geben wird. Freude pur!

Vom Klappentext war ich dann jedoch leider etwas abgeschreckt, eine Liebesgeschichte zwischen Studentin und Dozent – nicht mein Fall! Doch lesen musste ich es natürlich trotzdem. Alleine um die Charaktere aus den ersten drei Bänden wiederzutreffen.

Everly Penn glaubt nicht an die Liebe, viel zu sehr ist sie von der Vergangenheit ihrer Eltern traumatisiert. Doch sie kann nicht leugnen, dass sie sich mit Nolan wohl fühlt. Bei ihm kann sie wirklich sie selbst sein und muss sich nicht verstecken. Bei ihm hat sie die Möglichkeit ihren dunklen Gedanken zu entfliehen. Doch auch Nolan hat ein Geheimnis, welches ihn stark prägt.

Als unserer Lippen aufeinandertrafen, schwebte ich und fiel gleichzeitig. Ich brannte und zitterte. Die Emotionen, die in mir tosten, waren komplett gegensätzlich, gleichzeitig fühlte ich mich lebendiger als je zuvor.“ - S. 156

Die Geschichte wird hauptsächlich von Everly selbst erzählt. So bekommt der Leser einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin. Es ist jedoch trotzdem eine Gewisse Distanz zu ihr geblieben, sodass ich nie vollends mit ihr warm wurde. Ihre Entwicklung im Laufe der Handlung hat mir dennoch außerordentlich gut gefallen, ebenso wie die Beziehung zu ihrer Mutter. Anders ging es mir mit Nolan, den man einfach alleine wegen seiner Leidenschaft für die Literatur und seinen unkonventionellen Unterricht ins Herz schließen muss. Doch auch er blieb mir während der gesamten Geschichte zu blass, dadurch dass man während des gesamten Buches kaum etwas über ihn selbst erfahren hat. Besonders große Freude hat mir dagegen das Wiedersehen mit den Charakteren wie Dawn und Spencer, die man bereits aus den Vorgänger-Bänden kennt, bereitet. Es war wie ein großes Klassentreffen und hat mir gezeigt wie sehr ich Woodshill vermisst habe. Die Szenen mit der gesamten Freundesgruppe haben mir im Nachhinein definitiv am besten gefallen. Everly und Nolan haben mir zusammen wirklich gut gefallen und ich habe mich gut in ihre Gefühlslagen hineinversetzen können, trotzdem war die emotionale Verbindung nicht so stark wie bei den Protagonisten aus den vorherigen Teilen. Es hat mir der letzte glaubhafte Funken gefehlt, der mich mit den Charakteren richtig mitfühlen lässt. Sehr positiv überrascht bin ich hingegen vom Nebencharakter Blake, der Everly in jeder Lage ein wahnsinnig guter Freund gewesen ist. Ich freue mich in „Dream Again“ seine Geschichte lesen zu dürfen.

Noch nie hatte es jemanden in meinem Leben gegeben, dem ich so sehr vertraute. Noch nie hatte es jemanden gegeben, der so viel über mich wusste, jemanden, der mich in den Arm nahm, weil er spürte, was in mir vorging. Jemanden, der wusste, dass ich verdammt kaputt war, und mich trotzdem festhielt, statt sich von mir abzuwenden.“ - S.154

Der vierte Band spielt Parallel zum dritten, was mich kurzzeitig immer wieder etwas irritiert hat. Damit habe ich zunächst nicht gerechnet gehabt, die Umsetzung finde ich im Nachhinein aber sogar ganz gut. Dass Mona schreiben kann wissen wir denke ich alle. Auch hier schreibt sie wieder wahnsinnig locker und flüssig, sodass man durch die Geschichte fliegt. Gleichzeit fehlt es ihr jedoch selten an der nötigen Tiefe. Ich hatte auch hier wieder einige Gänsehautmomente und mir einige schöne Szenen markiert. Trotzdem wurde „Hope Again“ seinen Vorgänger gerade auf der emotionalen Ebene nicht ganz gerecht.

Alles in einem war es eine gelungene Fortsetzung, die mich zwar nicht so sehr abgeholt hat wie erhofft und erwarten, die jedoch trotzdem sehr unterhaltend war und mich berühren konnte. Ich setzte nun große Hoffnungen in den Nachfolger und Blakes Geschichte!


Über die Autorin

Mona Kasten wurde 1992 geboren und studierte Bibliotheks- und Informationsmanagement, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Katzen sowie unendlich vielen Büchern in Hamburg, liebt Koffein in jeglicher Form, lange Waldspaziergänge und Tage, an denen sie nur schreiben kann. Quelle

Fazit

Diese Fortsetzung zu einer meiner liebsten Reihen bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

 

Eure Laura ♥

Freitag, 5. Oktober 2018

Renegades - Gefährlicher Freund - Marissa Meyer

„Tapfer kann nur sein, wer die Angst kennt.“

Huhu Büchermäuse!
In diesem Blogbeitrag soll es sich um meine Gedanken zu „Renegades – Gefährlicher Freund“ von Marissa Meyer drehen. Viel Spaß beim Lesen!

Allgemeines zum Buch

Titel: Renegades – Gefährlicher Freund
Autor/in: Marissa Meyer
Verlag: heyne>fliegt
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 640 Seiten
Preis: 20,00 €
ISBN: 978-3453271784
Hier könnt ihr es kaufen.


Inhalt

Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen.

Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten…


Meine Gedanken zum Buch

Vielen ist die Autorin Marissa Meyer sicherlich von den Luna – Chroniken bekannt, die ich bedauerlicherweise selbst noch nicht gelesen habe. Das möchte ich nachdem ich „Renegades – Gefährlicher Freund“ gelesen habe jedoch unbedingt ändern, da Marissa Meyer mich hier definitiv von ihrem Erzähltalent überzeugen konnte.

Wir begleiten hier unsere Protagonistin Nova, die seit dem Tod ihrer Eltern, für den sie die Renegades verantwortlich macht, bei den Anarchisten untergekommen ist. Gemeinsam mit ihnen bekämpft sie die Renegades und soll nun mit der Hilfe ihrer besonderen Gabe selbst ein Mitglied ihres Feindes werden, um die Organisation von innen heraus zu zerstören. Doch Adrian, der Anführer ihrer Gruppe bei den Renegades, geht ihr bald näher als ihr lieb ist. Dabei ist er auf der Suche nach ihrem alten Ego, alias Nachtmahr, von der er Antworten auf seine Fragen zum Tod seiner Mutter sucht.

Nova ist mir besonders positiv im Gedächtnis geblieben, denn durch ihre starke und taffe Ader hat sie der Geschichte direkt mehr Energie verliehen und die Frauenpower für sich sprechen lassen. Nova ist ein Wunderkind, deren Gabe im Gegensatz zu anderen Wunderkindern ehr unscheinbar wirkt. Sie braucht keinen Schlaf und kann sich dadurch sehr viel Wissen aneignen und trainieren, was ihr im Kampf gegen die Renegades sehr zugute kommt. Doch sie kann mit ihrer Gabe auch andere Menschen in Tiefschlaf versetzen. Auch Adrian, der ebenfalls eine besondere Gabe besitzt, hat mich schnell für sich gewinnen können. Er kann seine Zeichnungen zum Leben erwecken, was er sich im Laufe der Geschichte auf unterschiedlichen Weisen zu nutzen macht. Er unterstützt nicht nur sein Patrouille Team damit, sondern erschafft sich damit viele Möglichkeiten sich unter seiner geheimen Indität als „der Wächter“ stärker zu machen. Außerdem nutzt er seine Fähigkeit, um seinem Bruder Max auf künstlerische Art eine Freude zu bereiten. Adrian ist ein sehr interessanter Charakter, der im weiteren Verlauf sicher noch einiges zu bieten hat – ich bin gespannt. Doch auch die Nebencharaktere wurden von Marissa Meyer sehr gut ausgearbeitet, besonders die Vielfältigkeit der Wunderkinder. Man fühlt sich allen direkt sehr nahe, da sie sehr greifend beschrieben werden und die Geschichte zu etwas Rundem machen.

„Schon immer hatte sie es verblüffend gefunden, dass manche Menschen einfach so einschlafen konnten, als wäre das ganz leicht. Als gäbe es in ihrem Kopf keine Altlasten aus schmerz und Verbitterung. Als könnten ihre Herzen und Gedanken einfach so Frieden finden.“ – S. 343

Erzählt wird uns diese Geschichte aus zwei Perspektiven – von Nova und Adrian. Da beide unterschiedlichen Gruppierungen angehören und eigentlich Feinde sind war diese Erzählweise natürlich sehr clever gewählt. Denn dadurch erfährt man beide Sichten auf den Krieg zwischen Renegades und Anarchisten und wird beim Lesen immer wieder vor die Frage gestellt, wer denn nun der Böse ist. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen schnell und man versteht beide Sichten.

„Dabei steckte in jedem das Potenzial zum Bösewicht, und dagegen war nur anzukommen, wenn sich mehr Menschen dafür entschieden, gut zu sein. Wenn sich mehr Menschen dafür entschieden, ein Held zu sein. – S. 629

Tatsächlich habe ich etwas anderes von dem Buch erwartet, denn aus dem Klappentext habe ich die Thematik über Superhelden bzw. Wunderkinder nicht rauslesen können. Doch auch wenn ich kein großer Superheldenfan bin und dieses Thema langsam ausgelaugt wirkt, bin ich positiv überrascht gewesen. Mich haben die Welt und auch die Charaktere sehr mitreißen können und besonders die individuellen Gaben der Wunderkinder haben mir gefallen. Auch der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Weltgestaltung hat mir besonders zugesagt, vor allem durch die bildhafte Schreibweise von Marissa Meyer. Trotzdem haben mir stellenweise mehr Erklärungen gefehlt um das Gesamtgerüst der Welt besser nachvollziehen zu können, weshalb ich hier auch einiges an verschwendetem Potenzial sehe. Ich hoffe und glaube an eine noch stärkere Fortsetzung, die mich dann auch vollends in ihren Bann zieht.

Der Einstieg in das Buch war sehr spannend und packend, sodass man direkt in der Thematik der Geschichte gefesselt war. Jedoch hat das Tempo danach sehr nachgelassen, vieles hätte man kürzen können um den Schwung der Geschehnisse nicht zu verlieren. Zwar plätscherten die Seiten Stellenweise sehr langsam vor sich hin, doch trotzdem wollte ich stets erfahren, was eigentlich noch alles hinter der komplexen Handlung steckt und auch wenn vieles dabei vorhersehbar war, konnten mich andere Wendungen richtig begeistern – besonders das Ende.


Über die Autorin

Marissa Meyer
© Kali Raisl
Marissa Meyer studierte Kreatives Schreiben und arbeitete als Lektorin in Seattle, bis sie ihren ersten Buchvertrag bekam. Mit den Luna-Chroniken gelang ihr auf Anhieb eine internationale Bestsellerserie, die in 27 Ländern verkauft wurde. Marissa Meyer lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Tacoma, Washington. Quelle


Fazit

Der Auftakt dieser neuen Trilogie mit einer spannenden Welt erhält von mir 4 von 5 Sterne.

 

Dieses Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt, meine Meinung ist davon aber unbeeinflusst. Einen großen Dank an dieser Stelle an den Verlag!

Eure Laura
© lauras zeilen. Made with love by The Dutch Lady Designs.